Ashki Bulbuli Pomiri — Der Pamir und die Tränen der Nachtigall
December 30, 2007 | 1 Comment
Erinnerung an Prof. Dodkhudo Karamshoev (Khudo rahmati) von Thomas Loy
BLEKAUT – immer schön in Bewegung bleiben
December 22, 2007 | 3 Comments
(Ein Beitrag von Michael Angermann)
Es gibt ihn – den werktätigen Tadschiken in der Hauptstadt Tadschikistans, der nach einigen Jahren im russischen gastarbejter-Exil wieder zurück in der Heimat sein Brot verdient. Er steht früh am Morgen auf, fährt mit dem Oberleitungsbus zur Arbeit, verrichtet sie aufrichtig, nimmt eine warme gehaltvolle Mittagsmahlzeit ein und kommt am frühen Abend in seiner wohligen Neubauwohnung mit der Familie zusammen. Damit endet der Tag und es folgen noch zahlreiche Tage, dann ist auch schon der Winter nah und der erste Schnee ziert die Wipfel der Platanen auf dem Prachtboulevard der Hauptstadt - Duschanbe. Read more
Was heißt hier Wandern?
December 16, 2007 | 2 Comments
(Ein Beitrag von Andreas Mandler)
In der jüngst erschienenen monumentalen OSTEUROPA-Ausgabe zu Zentralasien stellen die Herausgeber fest: „Das heutige Zentralasien ist weitgehend terra incognita“. Das trifft für Wanderfreunde/innen nicht ganz zu, denn so groß und breit und hoch die Länder Zentralasiens sind, so gibt es doch eine Vielzahl detaillierter Reisebeschreibungen, d.h. von Reisen zu Fuß.
Anders als in rasch wechselnden Bereichen wie Politik, Energie oder Soziales, bleiben die Wege und Ziele beim Wandern weitgehend gleich. Nur sind sie nicht immer einfach aufzufinden. Aufgrund der gemeinsamen Jahre im Sozialismus, gibt es auf Deutsch relativ viel Literatur zum Wandern und Bergsteigen in Zentralasien. Einen großen Anteil an der Existenz dieser Reisebücher haben der Berliner Sportverlag und der Verlag F.A. Brockhaus Leipzig. Zwischen 1960 und 1980 erschienen in diesen Verlagen verschiedene Übersetzungen aus dem Russischen von Alpinisten oder wandernden Wissenschaftlern. Read more
Der Zirkus Suhr in Taschkent
December 9, 2007 | 2 Comments
(Ein Beitrag von Pulot Toschkenboev; Übersetzung Olim devona)
Am Ende des 19. Jahrhunderts, nach der Angliederung der turkestanischen Territorien an Rußland kamen vermehrt Musik-, Theater- und Zirkustruppen auf der Suche nach neuem Publikum in die Gegenden der ehemaligen Fürstenstaaten Zentralasiens. Durch diese Tourneen kam die lokale Bevölkerung mit den kulturellen Werten der russischen und europäischen Kulturen der damaligen Zeit direkt in Kontakt. Großen Erfolg hatten dabei Zirkustruppen, die aufgrund ihrer spielerischen Vielfältigkeiten vom ersten Tag ihrer Gastspiele an eine ungeheure Popularität beim Publikum genossen.Von den mehr als 20 Zirkusunternehmen, die um die Zeit der Jahrhundertwende in kleineren und größeren Städten Russisch Turkestans auftraten, war eines der größten der Zirkus Suhr.
Die Mahallas der Altstadt Samarkands
December 2, 2007 | 1 Comment
(Ein Beitrag von Jens Jordan)
Dem Besucher der Stadt Samarkand wird in erster Linie das “blaue Gold”‘ Samarkands, die bemerkenswerten Baudenkmäler der timuridischen Epoche in Erinnerung bleiben. Diese sind nicht nur beeindruckende und herausragende Kunstwerke, sie beeinflussten auch signifikant die Entwicklung der islamischen Architektur. Schon vor der Entstehung dieser Bauwerke ließen sich Besucher der Stadt zu begeisterten Aussagen hinreißen. Über die kunst- wie kulturgeschichtliche Bedeutung der monumentalen Baudenkmäler ist viel geschrieben worden, über die eigentliche Altstadt, das sich fortwährend erneuernde Geflecht aus Wohnhäusern, engen Gassen und den besonderen Orten des Zusammentreffens dagegen weniger. Read more


